Obamania in Deutschland

Veröffentlicht auf von rhodan

Obama in Deutschland. 200.000 begeisterte "Fans" des wohl smartesten Demokraten jenseits des großen Teiches an der Siegessäule.

Die Rede von Obama wohl durchdacht und auch hier zeigt sich deutlich was in Amerika funktioniert: Berufung auf die eigene Tradition und Nationalstolz. Das Predigen von einer Kanzel und immer wiederkehrende Mantras.
Yes, we can! Yes, we can! Immer und immer wieder. Fast wie ein Ohrwurm. Perfekt ausgedacht durch die Strategen des Kandidaten. Man erinnere sich mal ein paar Jahre zurück. Martin Luther King´s: I have a dream! I have a dream!

Hoffnung schüren. Zuckerbrot und Peitsche zugleich.

Obama ist bemüht locker und entspannt zu erscheinen, jedoch wirkt das Ganze wie eine perfekt einstudierte Szene eines schlechten Filmes. Aber es zieht und ist immer noch schöner anzusehen als ein von Tollwut befallener Tom Cruise der Sofas in TV-Studios einem Belastungstest unterzieht.  Diese gleichbleibende Kontinuität schafft Vertrauen und Obama scheint auch genau zu wissen welche Knöpfe er drücken muss.

Weltweite Abschaffung aller Atomwaffen.
Beendigung des Krieges innerhalb weniger Monate.

Nicht nur in Europa gern gesehene und überraschende Aussage. So schafft man sich im kriegsmüden Amerika und vorsichtigen Deutschland Freunde. Gerade Deutschland ist aufgrund der Spannung mit den USA ein besonders wichtiger Punkt auf der Reiseroute Obamas, die jedoch bei seinen Mitbewerbern nur auf Kritik stößt. Dabei hat er nur so die Chance seine außenpolitischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, die ihm immer wieder abgesprochen werden.

Sein Auftritt in Berlin jedenfalls überzeugt. Nicht nur die Menschen an der Siegessäule, die ihn immer wieder durch Jubel unterbrechen. Auch unsere Politiker scheinen sehr angetan von dem smarten Obama.

Für die Welt bleibt meiner Meinung nach nur hoffen, dass Obama Präsident wird. Vielleicht wird Obama noch ein besserer Clinton. Das Zeug dazu hat er jedenfalls. Der Wandel in den  Vereinigten Staaten war noch nie so greifbar wie zuvor. Der Staub der Vergangenheit wird langsam abgeschüttelt und nach dem jahrelangen Desaster  das George "00" Bush veranstaltet hat scheint so langsam auch der Mann im Mond von einem unerklärlichem Verlangen nach Veränderung besessen zu sein.

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Veröffentlicht in Politk

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